| Antrag: | Kapitel 2: Familien, Kinder & Jugendliche stärken – Wie Xhain echte Teilhabe und Chancen bietet |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Olga Koterewa (KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 30.03.2026, 16:25 |
Ä4 zu A3: Kapitel 2: Familien, Kinder & Jugendliche stärken – Wie Xhain echte Teilhabe und Chancen bietet
Von Zeile 370 bis 375:
Jugendbeteiligung weiter aus. Wir wollen das neu gegründete Jugend und Kindergremium (JuKG) über die Initiativgruppe hinaus etablieren und arbeitsfähig machen. Dazu fordern wir ein gesetzlich abgesichertes Antragsrecht in allen Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung. Wir bauen eine echte Beteiligungslandschaft auf: Kinder und Jugendliche werden bei denweiter unterstützen und dauerhaft finanziell absichern. Damit bauen wir eine echte Beteiligungslandschaft auf: Kinder und Jugendliche werden bei allen sie betreffenden Belangen einbezogen – von Spielplatzgestaltung bis zu
(Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulsozialarbeit,
Familienzentren, Beteiligung junger Menschen)
1. Warum dieses Thema für unseren Bezirk zentral ist
Friedrichshain-Kreuzberg ist der Bezirk mit der jüngsten Bevölkerung und der
wohl vielfältigste Bezirk Berlins. In unseren Kiezen leben Familien mit ganz
unterschiedlichen Hintergründen, Sprachen und Lebenswirklichkeiten. Diese
Vielfalt ist unsere Stärke – sie stellt Politik aber auch vor besondere
Herausforderungen. Denn Kinder und Jugendliche starten nicht mit den gleichen
Chancen ins Leben. Während einige Kinder in Haushalten mit guten
Bildungsressourcen aufwachsen, kämpfen andere mit beengten Wohnverhältnissen,
Sprachbarrieren oder Armut.
Als Bezirk haben wir die Verantwortung, diese Ungleichheit aktiv anzugehen. Gute
Bildungs-, Jugend- und Familienpolitik sind keine Nischenthemen, sondern der
Schlüssel für eine gerechte Zukunft. Ob ein Kind gut durch die Schulzeit kommt,
ob Jugendliche Perspektiven entwickeln und ob Familien Unterstützung finden,
entscheidet sich vor Ort: auf Spielplätzen, in Schulen, Jugendeinrichtungen und
Familienzentren. Hier sorgen wir dafür, dass Xhain von einem der
familienreichsten zum familienfreundlichsten Bezirk wird.
2. Unsere Haltung: Chancengerechtigkeit beginnt vor Ort
Wir Grüne stehen für das Recht jedes Kindes auf gute Bildung – unabhängig vom
Geldbeutel, Bildungsstand oder Aufenthaltsstatus. Chancengerechtigkeit ist kein
Selbstläufer, sie muss politisch erkämpft und jeden Tag verteidigt werden. Das
bedeutet: Wir investieren dort, wo der Bedarf am größten ist. Wir öffnen Räume
für Beteiligung, statt über die Köpfe junger Menschen hinweg zu entscheiden. Und
wir nehmen Familien in ihrer Vielfalt ernst – ob alleinerziehend oder mit
mehreren Elternteilen, ob Regenbogen- oder Großfamilie, ob mit oder ohne
Migrationsgeschichte.
Unsere Politik gestaltet aktiv: Wir wollen ein Bildungssystem, das Kinder nicht
aussortiert, sondern alle mitnimmt. Wir wollen Jugendarbeit, die verlässlich da
ist und nicht dem Rotstift zum Opfer fällt. Wir wollen Familien stärken, indem
wir ihnen den Alltag erleichtern und echte Unterstützung bieten.
Chancengerechtigkeit beginnt nicht in fernen Ministerien – sie beginnt auf dem
Spielplatz um die Ecke, im Klassenzimmer der Grundschule, im Jugendclub im Kiez.
3. Zentrale Herausforderungen im Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg ist geprägt von stark unterschiedlichen Lebenslagen
zwischen den Kiezen. Gerade bei Bildung, Jugend und Familie zeigt sich das in
zentralen Herausforderungen:
Viele Kinder wachsen in sehr unterschiedlichen Bedingungen auf. Manche haben zu
Hause viel Unterstützung, andere kämpfen mit wenig Geld, beengtem Wohnraum oder
fehlenden Angeboten in der Nähe. Dadurch starten Kinder nicht mit den gleichen
Chancen ins Leben. Gleichzeitig brauchen immer mehr Kinder und Jugendliche
Hilfe, weil Lernen, Alltag und Krisen stark belasten. Schulen, Kitas und
Jugendangebote können das oft nicht allein auffangen. Dazu kommt, dass Plätze
fehlen und Gebäude sowie Ausstattung nicht überall ausreichen. Der Bezirk ist
außerdem sprachlich und kulturell sehr vielfältig. Das ist eine große Stärke,
braucht jedoch gute Förderung und klare Regeln gegen Ausgrenzung. Und
schließlich fehlt es an Personal und Zeit in den pädagogischen Berufen. Das
macht es schwer, Kinder und Familien so zu begleiten, wie es nötig wäre.
4. Was wir konkret verändern wollen
Vielfältige Schulen stärken – gemeinsam lernen statt
aussortieren
Gemeinsam lernen: Als Grüne Xhain wollen wir, dass alle Kinder länger gemeinsam
lernen, anstatt sie früh auf verschiedene Schulen zu trennen. Deshalb setzen wir
uns für zusätzliche Gemeinschaftsschulen in unserem Bezirk ein – Schulen, an
denen Kinder von der ersten bis zur letzten Klasse gemeinsam lernen können,
unabhängig von unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten und Fähigkeiten.
Besonders wichtig ist uns dabei die Ausrichtung als inklusive
Gemeinschaftsschulen mit entsprechenden Förderschwerpunkten. Wir wollen
sicherstellen, dass Kinder aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammen zur
Schule gehen und gestalten die Einschulungsbereiche entsprechend.
Vielfalt erhalten: Wir wollen die bunte Xhainer Schullandschaft erhalten und
weiter ausbauen. Mit ihren unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen (z.B.
Montessori), den mehrsprachigen Europaschulen, verschiedenen inhaltlichen
Schwerpunkten (Musik, Sport), inklusiven Förderschwerpunkten, Angeboten für
Schüler*innen mit besonderen Bedarfen schafft Friedrichshain-Kreuzberg ein
vielfältiges Angebot, das Kinder und Jugendliche in Ihrer Unterschiedlichkeit
ernst nimmt.
Kinder gemeinsam unterrichten: Alle Kinder haben dieselben Rechte. Deshalb
sprechen wir uns klar gegen eine zentrale Beschulung geflüchteter Kinder in
Gemeinschaftsunterkünften aus und fordern Schulplätze für alle Kinder und
Jugendlichen an den Regelschulen in unserem Bezirk. Wir fördern zudem den
Erstsprachunterricht (ESU) in Grund- und Oberschulen, auch für geflüchtete
Schüler*innen.
Bildungsnetzwerke stärken: Wir bauen bestehende Bildungsnetzwerke aus und
fördern neue, um Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen und Sozialträger im Kiez
besser zu vernetzen.
Schulqualität ausbauen, Demokratiebildung stärken
Sozialarbeit stärken: Wir wollen, dass an jeder Schule mindestens zwei Stellen
für Schulsozialarbeiter*innen dauerhaft finanziert werden. Jede Schule muss eine
Schulstation haben, die psychosoziale Unterstützung vor Ort leistet und
Schulsozialarbeit soll auch in den Klassen präsent sein.
SIBUZ ausbauen: Die Angebote des SIBUZ (Schulpsychologie und
Inklusionspädagogik) und auch die Personalausstattung müssen dem tatsächlichen
Bedarf angepasst und ausgebaut werden. Um Schüler*innen mit hoher Schuldistanz
zurückzugewinnen und Schulabbrüche zu verhindern, wollen wir die Zusammenarbeit
von Schule, Jugendhilfe und SIBUZ stärken.
Schulessen verbessern: Wir setzen uns für bessere Qualität beim Schulessen ein,
mit regionalem Obst und Gemüse sowie mit mehr Bio-Anteil. Um die große Menge an
Lebensmittelabfall zu reduzieren, fördern wir Kooperationen in den Sozialräumen,
etwa um nicht abgerufenes Essen an Obdachlosenunterkünfte weiterzugeben.
Antidiskriminierungsarbeit stärken: Schulen und Bildungsorte sollen allen ein
Lernen frei von Diskriminierung und Mobbing ermöglichen. Neben Prävention
stärken wir auch die Anlauf- und Fachstelle Diskriminierungsschutz im Bezirk als
niedrigschwellige Beschwerdestruktur, die Hilfe und Unterstützung bietet.
Demokratiebildung als zentrale Aufgabe verstehen: Demokratiebildung ist eine
zentrale Aufgabe von Schule – sowohl durch Beteiligung in der Schule als auch
durch Ermutigung zur Teilhabe außerhalb. Die Schulaufsicht soll
Demokratiebildung und Beteiligung stärker berücksichtigen.
Schüler*innen mitbestimmen lassen: Wir befürworten die Einrichtung von
Schülerinnen-Parlamenten und das Projekt Schülerinnen-Haushalt, bei dem
Schüler*innen über Bezirksbudgets mitentscheiden können. Wir wollen zudem mehr
Partizipation der bezirklichen Schulgremien und deren bessere Unterstützung
durch das Schulamt.
Schulen als echte Orte der Nachbarschaft
Schulen öffnen: Wir öffnen Schulhöfe auch außerhalb der Unterrichtszeiten für
die Nachbarschaft und schaffen verkehrsbefreite Schulzonen als wichtige Orte der
Begegnung ohne Konsumzwang. Die Aufenthaltsqualität auf Schulhöfen wird
verbessert, Spiel- und Sportgeräte können durch den Kiez genutzt werden.
Sporthallen und Sportplätze sollen auch Nicht-Sportvereinen und Familien zur
Verfügung stehen.
Freiwerdende Schulräume sollen Raum für soziale und kulturelle Angebote schaffen
und der Gemeinschaft als Orte des Zusammenkommens dienen. Wir wollen daher in
neuen Schulgebäuden auch Räume für den Kiez schaffen.
Schulwege sicher gestalten: Jeder Weg ist ein Schulweg. Dieses Verständnis
bildet die Grundlage unserer Politik. Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und
Jugendliche angstfrei und eigenständig zwischen Schule, Zuhause und dritten
Orten unterwegs sein können. Dies stärkt ihr Selbstvertrauen und reduziert
Stress innerhalb der Familien.
Kinder und Jugendliche – verlässliche Strukturen und echte
Beteiligung
Verlässliche Jugendarbeit erhalten: Wir stellen uns gegen Kürzungen des Senats
bei der Jugendarbeit und setzen uns für eine verlässliche Kinder- und
Jugendhilfestruktur ein. An Zukunft dürfen wir nicht sparen, sonst wird es
teuer. Wir bauen die Jugendsozialarbeit in den Kiezen aus und schaffen mehr
kostenfreie Freizeitangebote für Jugendliche. Wir stärken auch die queere
Jugendarbeit, zum Beispiel mit einem queeren Jugendzentrum, und bieten
Fortbildungen an, damit Jugendeinrichtungen Safe-Spaces für alle Kinder und
Jugendlichen sein können. Zudem fördern wir antirassistische Fortbildungen für
die Kinder- und Jugendarbeit und das Jugendamt.
Kinder- und Jugendbeteiligung ausbauen: Wir bauen die Kinder- und
Jugendbeteiligung weiter aus. Wir wollen das neu gegründete Jugend und
Kindergremium (JuKG) über die Initiativgruppe hinaus etablieren und arbeitsfähig weiter unterstützen und dauerhaft finanziell absichern. Damit bauen wir eine echte Beteiligungslandschaft auf: Kinder und Jugendliche werden bei allen sie
machen. Dazu fordern wir ein gesetzlich abgesichertes Antragsrecht in allen
Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung. Wir bauen eine echte
Beteiligungslandschaft auf: Kinder und Jugendliche werden bei den
betreffenden Belangen einbezogen – von Spielplatzgestaltung bis zu
Verkehrsplanung.
Spielplätze mit und für Kinder gestalten: Spielplätze gestalten und pflegen wir
gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen. Wir fordern eine auskömmliche
Finanzierung der Reparatur und Pflege von Spielplätzen. Wir sorgen für bessere
Spielgeräte und Sportangebote (Basketball-Körbe, Tischtennisplatten,
Sitzelemente etc.).
Klimaanpassung und Hitzeschutz: Spielplätze und Spielgeräte passen wir dem
veränderten Klima an: mehr Begrünung, Beschattung und Spielgeräte, die sich
nicht aufheizen. Hitzeschutzpläne werden in Schutzkonzepte von Kitas, Schulen
und sozialen Einrichtungen aufgenommen.
Jugendberufshilfe stärken: Wir stärken die (mobile) Jugendberufshilfe und den
Übergang von Schule zu Beruf – auch an Gymnasien. Wir fördern Ausbildungswohnen,
Praktikumsbörsen und Kooperationen mit lokalen Betrieben. Auch Jugendlichen mit
Behinderung erleichtern wir den Einstieg ins Berufsleben: Wir fördern Inklusion
durch Peer-Beratung, Praxisbeispiele wie die des Hotels Grenzfall, eine
Inklusionswoche mit Betrieben und die bessere Vernetzung verschiedener
Schulformen.
Inklusive Hilfen zur Erziehung (HzE) bieten: Für junge Menschen mit Behinderung
pilotieren wir inklusive HzE-Angebote. Das Jugendamt wird ein inklusives
Schutzkonzept vorlegen und eigene Verfahren wie die Gefährdungseinschätzung
inklusiv weiterentwickeln. Die Jugendhilfeplanung muss erheben, welche
Entlastungs-, Unterstützungs- und Präventionsangebote junge Menschen mit
Behinderungen und ihre Familien benötigen.
Barrierefreiheit verbessern: Wir sorgen für Barrierefreiheit von Schulen,
Schulhöfen und schaffen Freizeitangebote mit entsprechenden Räumen und
Fachpersonal. Wir haben bereits einen inklusiven Spielplatz eröffnet – wir
wollen noch weitere! “SpOrt 365” als großartiges nachbarschaftliches Sport- und
Freizeitprojekt im Görlitzer Park werden wir als Bezirk erhalten und fördern.
Mit Kampagnen wie "Keep your Kiez clean" setzen wir uns gegen die Vermüllung
öffentlicher Räume und Grünanlagen ein und gegen den offenen Konsum harter
Drogen.
Ämter verzahnen: Wir verbessern die Zusammenarbeit der Ämter Jugend, Gesundheit
und Schule. Junge Menschen mit komplexen Problemlagen, geflüchtete Kinder und
Jugendliche sowie junge Menschen mit Behinderung müssen in der
Versorgungsinfrastruktur mitgedacht werden.
Familien stärken – Vielfalt anerkennen, Alltag erleichtern
Familie ist, wo Kinder sind: Wir haben ein breites Familienverständnis: Ob
Regenbogenfamilie, alleinerziehend, Großfamilie oder Patchwork. Wir bieten
Angebote für die ganze Familie und denken verschiedene Lebensrealitäten mit.
Infrastruktur familienfreundlich gestalten: Wir setzen uns ein für Spielecken,
Wickelkommoden mit Windelmaterial und Stillräume in öffentlichen Gebäuden. Wir
erstellen einen Online-Wegweiser zu diesen Orten. Familien werden in den
Planungen aller Fachbereiche mitgedacht – etwa durch abgesenkte Bordsteine an
Kreuzungen für Kinderwagen sowie Trinkbrunnen in kindgerechter Höhe.
Familienzentren und Angebote ausbauen: Wir stärken Familienzentren und
Familienservicebüros. Wir erweitern Angebote auch für Familien mit älteren
Kindern, insbesondere in der Pubertät, wo es oft Krisen gibt – etwa durch
Kooperationen von Jugendfreizeiteinrichtungen mit Familienzentren.
Die Stadtteilmütter arbeiten als Vermittlerinnen in Nachbarschaften und
unterstützen Familien mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, indem sie
niedrigschwellige Beratung und Hilfe im Alltag anbieten – etwa zu Bildung,
Gesundheit oder sozialen Angeboten. Das Erfolgsprojekt zielt darauf ab, Zugänge
zu schaffen und Brücken zwischen Familien und Institutionen zu bauen. Es ist ein
wertvoller Baustein nachbarschaftlicher Alltagsbegleitung, den wir weiter
unterstützen und fördern.
Kinder- und Familienarmut bekämpfen: Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Wir
setzen die Empfehlungen der Landeskommission zur Prävention von Kinder- und
Familienarmut im Bezirk konsequent um. Besonders betroffen sind Alleinerziehende
– hier sollen Familienzentren und Jobcenter künftig kooperieren, um
Alleinerziehenden bei der Erwerbsarbeit besser zu unterstützen.
Familien in Krisensituationen unterstützen: Auch Familien sind von
Wohnungslosigkeit betroffen. Einrichtungen für Wohnungslose müssen deshalb
Schutzkonzepte und sozialpädagogische Unterstützung bieten. Wir sorgen für
Vermittlung von Anschlusshilfen und Unterstützung bei der Wohnungssuche.
Oberstes Ziel ist es Familien schnellstmöglich in sichere Wohnverhältnisse zu
bringen.
5. Wirkung für den Bezirk
Unsere Politik stärkt Familien, Kinder und Jugendliche – konkret und spürbar im
Alltag.
Mehr Chancengerechtigkeit bedeutet: Kinder erhalten bessere Bildung und
Unterstützung – unabhängig von Herkunft und Einkommen.
Mehr Entlastung im Alltag bedeutet: Familien finden schneller Hilfe und
alltagsnahe Angebote, die Orientierung und Unterstützung geben.
Mehr Schutz und Wohlbefinden bedeutet: Schulsozialarbeit, psychosoziale
Unterstützung und Prävention stabilisieren Kinder und Jugendliche in
Krisen.
Mehr Teilhabe bedeutet: Kinder und Jugendliche können im Bezirk
mitbestimmen, und Beteiligung wird verlässlich ermöglicht.
Mehr Inklusion bedeutet: Barrierefreie Schulen, Angebote und Freizeitorte
schaffen echte Teilhabe statt Ausgrenzung.
6. Unser Auftrag: Friedrichshain-Kreuzberg wird
familienfreundlichster Bezirk
Gemeinschaftsschulen ausbauen. Wir entwickeln zwei neue barrierefreie und
inklusive Gemeinschaftsschulen, bauen Schulsozialarbeit und das
Schulpsychologische Unterstützungszentrum (SIBUZ) aus und sichern die
verlässliche Finanzierung der Jugendarbeit gegen Kürzungen des Senats.
Beteiligung ernst nehmen. Wir bauen eine echte Beteiligungslandschaft auf:
Kinder und Jugendliche werden bei allen sie betreffenden Belangen einbezogen –
von Spielplatzgestaltung über Schulentwicklung bis zur Verkehrsplanung.
Schulische Gremien werden gestärkt, Eltern aktiv eingebunden.
Barrieren abbauen. Wir schaffen inklusive Strukturen in Schulen,
Freizeiteinrichtungen, bei Hilfen zur Erziehung und auf Spielplätzen.
Barrierefreiheit ist kein Nice-to-have, sondern Mindeststandard.
Familien entlasten. Wir denken Familien in ihrer Vielfalt in allen Planungen mit
und schaffen Infrastruktur, die den Alltag wirklich erleichtert: von
Winterspielplätzen über Wickelmöglichkeiten bis zu gezielter Unterstützung für
von Armut betroffene Familien.
Ressortübergreifend arbeiten. Bildung, Jugend und Familie sind
Querschnittsthemen. Schule, Jugend, Stadtentwicklung, Gesundheit und Soziales
müssen zusammendenken, damit ganzheitliche Lösungen für junge Menschen mit
komplexen Bedarfen entstehen.